eReader-Vergleich-1×1: Der beste eBook-Reader für mich?




Welcher ist der beste eBook-Reader für mich? Diese Frage stellt sich jeder, der nach einem eReader sucht. Und es ist gar nicht so einfach hier schnell eine Antwort zu finden. Denn jeder Mensch hat andere Wünsche, Vorstellungen und Prioritäten. Den besten eBook-Reader für jedermann gibt es also nicht. Bevor man blind einen eBook-Reader-Vergleich startet, sollte man sich daher erst mal ein paar grundlegende Gedanken machen. Ich zeige Ihnen, wie Sie das angehen und was Sie hier berücksichtigen sollten.

Mit diesen Erkenntnissen lassen sich dann die zahlreichen eReader-Angebote besser und einfacher vergleichen, damit Sie genau das eBook-Lesegerät finden, das für Sie am besten geeignet ist. Los geht’s…

Checkliste: Wie findet man einen passenden eBook-Reader?

Denken Sie zuerst einmal über ihr zukünftiges mögliches Leseverhalten und Ihre Vorstellungen nach. Fragen Sie sich vor einem eReader-Vergleichstest, was Sie benötigen bzw. was Ihnen besonders wichtig ist (lesen Sie zuvor am besten auch meinen Beitrag Was sind eReader und was bieten sie?). Gehen wir mal die entscheidenden Punkte durch:

  • E-Ink- oder Farbbildschirm: Genügt Ihnen ein E-Ink-Display oder wollen Sie einen farbigen Bildschirm? Beide Arten haben Vor- und Nachteile. Farbdisplays können etwa besser Bilder und komplizierte Textformatierungen darstellen und sind daher besser für viele Sachbücher geeignet. Wer aber sowieso fast nur Romane liest, dem genügt normalerweise ein E-Ink-Bildschirm.
  • Beleuchtung: Die meisten neueren eBook-Geräte haben sowieso eine eingebaute Beleuchtung, damit man auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch lesen kann. Bei einigen (älteren) eReader-Modellen fehlt diese aber. Ich rate zu einer Beleuchtung, auch wenn man so oder so fast nur zu Tagzeiten liest. Denn auch bei Sonnenlicht erleichtert diese Funktion manchmal das Lesen. (LCD-)Farbbildschirme sind übrigens ohnehin beleuchtet.
  • Akkulaufzeit: Legen Sie Wert darauf, dass der Akku eines eReaders lange hält? Dann holen Sie sich ein Gerät mit E-Ink-Display. Eine Akkuladung reicht oft mehrere Wochen aus (auch eine eingebaute Beleuchtung schmälert die Leistung nicht sonderlich). Die Akkus von (LCD-)Farbbildschirme halten dagegen meist nur ein paar Stunden, bevor man sie wieder aufladen muss. Gerade bei weiten Reisen oder wenn man viel unterwegs ist, ist eine lange Akkuhaltedauer ein großer Vorteil.
  • Bildschirmgröße: Die meisten eBook-Reader-Displays sind zwischen 5 und 7 Zoll groß. Es gibt auch größere Bildschirme. Diese eReader sind aber unhandlicher, da die Geräte größer und schwerer sind (das macht sich vor allem unterwegs bemerkbar). Für ältere Menschen, die nicht mehr so gut sehen können, kann ein großes Display aber ein bedeutender Vorteil sein. Auch wenn sich so oder so die Schriftgröße bei eBook-Readern anpassen lässt, ist bei einem größeren Bildschirm der Lesekomfort einfach deutlicher, da man so eine bessere Gesamtübersicht hat.
  • Auflösung: Ist Ihnen ein besonders hochauflösender Bildschirm wichtig? Oder haben Sie Probleme bei Sehen? In so einem Fall sind hochauflösende (E-Ink-)Displays besser für die Augen.
  • Zusatzfunktionen: Lassen Sie sich gerne Bücher vorlesen? Hören Sie gerne nebenbei Musik? Oder schlagen Sie beim Lesen oft Fremdwörter nach? Es gibt eReader mit zusätzlichen Funktionen, die diese Wünsche erfüllen.
  • Marke: Ist Ihnen eine spezielle Marke wichtig? Stellen Sie sich diese Frage. Manche schwöre zum Beispiel auf Sony, bei Anderen wiederum spielt die Marke keine Rolle.
  • Dateiformate: Wie Sie vielleicht bereits wissen, gibt es kein einheitliches Format für eBooks. Es gibt Geräte, die unterstützen nur wenige Dateiformate und welche, die fast alle Formate unterstützen. Wenn Sie hier möglichst „frei“ sein wollen, dann wählen Sie einen Reader, der mit vielen Formaten zurechtkommt. Mit kostenloser Konvertierungssoftware (zum Beispiel Calibre) kann man aber Dateiformate ohne Kopierschutz einfach umwandeln, so dass die eBooks dann auch auf anderen eBook-Reader aufrufbar sind. Natürlich ist es aber trotzdem einfacher, wenn ein eReader von Haus aus mit mehreren Formaten kompatibel ist.
  • Preisvorstellung: Für Viele ist der Kostenfaktor ein wichtiges Thema. Was wollen bzw. können Sie für einen eReader ausgeben? Die Geräte kosten etwa zwischen 50 und 180 Euro. Wenn Sie sowieso wahrscheinlich nicht so viele eBooks lesen werden, dann brauchen Sie nicht unbedingt so viel auszugeben. Auch wenn Sie es noch nicht genau wissen, wie oft Sie eBooks nutzen werden, können Sie zum eBook-Einstieg ruhig erst mal ein günstigeres Gerät nehmen.

eReader-Vergleich leicht gemacht

Schreiben Sie basierend auf den eben aufgeführten Punkten auf, wo Ihre Ansprüche liegen. Hilfreich ist dabei außerdem zu berücksichtigen, wie wichtig Ihnen diese Dinge jeweils sind. Denn je nachdem welche Ansprüche Sie haben, können vielleicht nicht alle Kriterien erfüllt werden. Und in dem Fall muss man Prioritäten setzen bzw. Abstriche machen.

Beispiel: Wenn Ihnen ein besonders günstiger Preis wichtig ist, dann suchen Sie sich erst mal nur die günstigsten Angebote raus (wenn es in Frage kommt, dann prüfen Sie auch die Angebote gut erhaltener Gebraucht- oder B-Ware, so lassen sich zusätzlich Kosten sparen). Nach dieser Vorauswahl schauen Sie, bei welchem Modell möglichst viele der anderen Wünsche erfüllt werden. Natürlich sollte man beim Vergleich auch die Kundenbewertungen nicht außer Acht lassen.

Oder Sie wollen unbedingt einen Farbbildschirm haben. In diesem Fall halten Sie als Erstes nach den Modellen Ausschau, die ein farbiges Display besitzen…

Fazit: Jetzt können Sie gezielter auf die Suche gehen und nach und nach eBook-Reader vergleichen bis Sie ein geeignetes Gerät gefunden haben.

TIPP: Folgende beliebte eReader habe ich bereits unter die Lupe genommen…

Vielleicht ist darunter ja schon ein geeigneter eBook-Reader für Sie!


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